Jugendtreffen in Poprad

Das erste Wochenende im Monat Juli dieses Jahres verbrachten wir Jugendlichen des Bezirkes Bautzen gemeinsam mit unseren slowakischen Freunden in Poprad. Höhepunkt dieses Treffens war die Teilnahme am Gottesdienst für die Entschlafenen am Sonntag, dem 1. Juli.

Das erste Wochenende im Monat Juli dieses Jahres verbrachten wir Jugendlichen des Bezirkes Bautzen gemeinsam mit unseren slowakischen Freunden in Poprad. Höhepunkt dieses Treffens war die Teilnahme am Gottesdienst für die Entschlafenen am Sonntag, dem 1. Juli.

Nach einer anstrengenden 11-Stunden-Fahrt mit dem PKW erreichten wir am Freitagabend unser Reiseziel. Die slowakischen Geschwister begrüßten uns sehr herzlich und freuten sich mit uns über das Wiedersehen nach längerer Zeit.

Das kleine Hotel, in das wir uns zu später Stunde begaben, liegt in der Nähe von Poprad. Von der Unterkunft aus hatten wir, wenn es die Wetterlage zuließ, eine wundervolle Aussicht auf die Hohe Tatra.

Am Samstag beteiligten wir uns an einer Führung durch eine von elf slowakischen Tropfsteinhöhlen, die vor etwa 100 Jahren entdeckt worden waren. Es war faszinierend, die von den tropfenden Steinen gebildeten verschiedenen Figuren betrachten zu können. Da erkannte man unter anderem eine Eule und eine riesige Fledermaus; ja auch Zwerggestalten waren in den Jahrhunderten entstanden. Die hervorragende Akustik der großen Höhle nutzend, versuchten wir uns - sozusagen als Einstimmung auf das geplante abendliche Konzert im Hotel - im Singen einiger Liedmotive.

Die musikalische Stunde am Samstagabend wurde sowohl von den slowakischen als auch von den deutschen Jugendlichen gestaltet. Schließlich saßen wir danach noch lange beisammen, pflegten Gemeinschaft und erfreuten uns an verschiedenen Darbietungen, so zum Beispiel auch an einer beeindruckenden Feuerakrobatikeinlage.

Höhepunkt des Jugendtreffens war zweifellos der Gottesdienst für die Entschlafenen am Sonntag. Die ergreifende Predigt berührte die Herzen der Jugendlichen wie die der älteren Geschwister und lieber Gäste.

Nach dem Gottesdienst hieß es, Abschied zu nehmen und die Heimreise anzutreten. Dass man sich nach den gemeinsamen erlebten schönen Tagen wieder trennen musste, fiel allen ziemlich schwer. Trost bereitete schließlich das gegenseitige Versprechen: wir organisieren ganz bald wieder eine Begegnung!


Gruppenbild vor der Verabschiedung

J.H./E.M.